Was ist Kinderyoga?

Yoga hilft Kindern sich harmonisch zu entwickeln, ihre Persönlichkeit zu entfalten und lässt Kinder spüren, dass körperliche Übungen zu ihrem Wohlbefinden beitragen, so dass sie später keine Schwierigkeiten haben, mit ihrem Körper mühelos umzugehen und die Signale des eigenen Körpers zu verstehen.

Im Mittelpunkt des Übens steht die Erfahrung, durch Yogaübungen, das Körper- und Raumgefühl zu entwickeln. Dabei ergänzen Rituale, Entspannungsmassagen, Singen, Atem und Konzentrationsspiele die Stunde und machen Yoga fürKinder zu einem Abenteuer der Sinne.

Kinder üben gerne Yoga. Und in der Gruppe mit Kindern gleichen Alters und Freunden ganz besonders. Die Freude am eigenen Körper und seinen Fähigkeiten und der Spaß an Bewegung sind im Leben unersetzlich.

Neben den körperlichen Erfahrungen, üben sich die Kinder in respektvollem Umgang mit Anderen, entwickeln emotionale und soziale Fähigkeiten, die sich effektiv in allen Bereichen des Lebens wieder spiegeln.

“In jedem Kind liegt eine wunderbare Tiefe.”
Inga de Martin

Regelmäßige Kurse in Bergedorf:

 

Dienstag :  17:00-18:00 Uhr
Mittwoch : 14:00-15:00 Uhr

Yoga für Jugendliche-WARUM?

Viele Jugendliche empfinden ihr Leben oft als chaotisch und emotional schwankend.
Sie erleben Selbstzweifel, Ängste und Unsicherheiten. Das Finden der eigenen Identität in dieser doch sehr widersprüchlichen Gesellschaft wird häufig als sehr aufreibend und anstrengend empfunden.
Wer bin ich, was will ich?,…sind Fragen, die du dir vielleicht auch schon gestellt hast?

Mein Yoga bietet  jungen Mädchen eine Orientierung und unterstützt sie, sich selbst besser spüren zu können. In die eigene Kraft kommen und dabei in Kontakt mit innersten Fragen und Sehnsüchte kommen, dabei Gelassenheit entwickeln und Akzeptanz für eigene Schwächen, gehören zum Weg.

In meinen Kursen dürfen Jugendliche so sein wie sie sind, mit all ihren Befindlichkeiten.

Das regelmäßige Praktizieren ermöglicht dir einen eigenen Rhythmus und eine innere Stabilität zu finden und insgesamt in ein lebensbejahendes Gefühl hineinzuwachsen.

Du erlebst wie es sich anfühlt kraftvoll zu sein oder dich fließend mit Leichtigkeit zu bewegen. Du erlebst, wie spannend es sein kann, die eigene Stille zu erforschen und deine Gedanken und inneren Bilder als Schlüssel zu deinem Unterbewusstsein zu nutzen.
Vielleicht willst du aber auch einfach nur deine Beweglichkeit verbessern, dich körperlich herausfordern und komplizierte Yogastellungen erproben oder suchst einen Ort an dem du einfach „abschalten“ kannst und Entspannung suchst.

“Sei dabei und erfahre selbst, wie Yoga bei dir wirkt.”
Inga de Martin

Regelmäßige Kurse in Bergedorf:

 

Dienstag : 18:10-19:10 Uhr
Donnerstag : 17:00-18:00 Uhr

Wie Yoga bei Kindern wirkt

junge

Yoga wirkt auf unterschiedlichsten Ebenen. Wenn ein Kind regelmäßig Yoga übt, wird es sich schon bald körperlich und seelisch besser fühlen, denn es erlebt sich selbst und schafft sich positive Ereignisse.Ein Kind bringt bereits alles mit, was es zum Yoga braucht. Die altersgerechten Yogaübungen helfen, Fähigkeiten zu entdecken, zu entwickeln und körperlich und geistig zu reifen.

Durch gezielte Anspannung und Entspannung wird die Durchblutung verbessert und dadurch wiederum die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt.

Außerdem wird die körperliche Flexibilität verbessert. Die Haltungen bauen aufeinander auf, ergänzen sich gegenseitig und halten den Körper elastisch und verbessern die Motorik.

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Die emotionale Seite ist ebenso Teil des Yoga. Die Kinder entwickeln mit viel Freude und Kreativität eigene Haltungen. Die Lust am Ausprobieren, Neugierde und Lebensfreude stärken das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Klare Bewegungsabläufe schaffen auf emotionaler Ebene Struktur und Ordnung im Geist des Kindes, ebenso Orientierung und Halt.

Auf kognitiver Ebene werden mit jeder Bewegung Gehirnareale verknüpft, neue Synapsen gebildet und das Bewegungsspektrum erweitert, wie auch das Gehirn trainiert. Diese neu entstandenen Verknüpfungen können zukünftig auch für andere Kombinationen genutzt werden. Denken und Lernen fallen leichter, Kreativität entsteht.

Was will man mehr?

Aber: Erwarten Sie bitte nicht zu viel von ihrem Kind. Bauen Sie keinen Erwartungsdruck auf und erwarten kein Ergebnis.
Wenn das Üben von Yoga eher etwas Spielerisches sein darf für Ihr Kind, dann wird es mit Neugier und wachsender Freude regelmäßig weitermachen.
Vertrauen Sie auf jahrtausendealte Erfahrung. Gelassenheit und natürliches Wachsen sind yogische Maßstäbe.

Kinder sind geborene Yogis

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Jedes Individium auf diesem Planeten hat in seinem Leben bereits Yoga praktiziert. Bewusst oder nicht. Kinder sind geborene Yogis. Wenn wir Kinder aus aller Welt beobachten, von Japan bis Lateinamerika, können wir feststellen wie sie gleiche Yogahaltungen natürlich darstellen.

Zum Beispiel, ein Fötus in der Gebärmutter nimmt häufig das Merudanda Mudra (abgespreizter Daumen) ein. Ein Neugeborenes das Adi Mudra, indem es den Daumen in der Faust einschließt.
Kleinkinder das Chin Mudra. Dabei berühren sich Daumen und Zeigefinger an den Fingerspitzen, während die übrigen Finger geöffnet sind.

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Wenn sich Babys beginnen von alleine in Bauchlage zu drehen gehen sie in Bhujangasana (Cobra), Natrajasan in Rückenlage und gekreuzten Beinen und ausgestreckten Armen. Wenn sie zu Krabbeln beginnen, strecken sie sich wie eine Katze, Bidalasana. Wenn sie sich dann aufrichten und beginnen zu laufen, gehen sie in Trikonasana (Dreieckhaltung) und Tadasana (Berghaltung). Mit zwei Jahren gehen sie in pavanamuktasan, ziehen dabei in Rückanlage ihre Beine zum Bauch. Sehr häufig schlafen Babys in Balasana (Kindshaltung). Und so gibt es noch viele weitere Beispiele für den natürlichen und spontanen Ausdruck des kindlichen Bewusstseins.
Erwachsene müssen diese Haltung wieder mit vollem Bewusstsein und Regelmäßigkeit praktizieren. Kinder können zwar ohne Probleme ihren großen Zeh in den Mund nehmen, aber dafür ist ihre Konzentrationsspanne nicht besonders groß.
Sri sri sagt "wenn du in die Augen eines Kindes blickst, findest du bedingungslose Liebe".
Jedes Baby hat diese Qualität, nur ohne die Weisheit des Erwachsenen. Meistens geht diese kindliche Ursprünglichkeit mit dem Älterwerden verloren und wird sogar unterdrückt. Yoga und Meditation helfen die verschiedenen Qualitäten in die Balance zu bringen und kultivieren die natürlichen Prozesse.
Freundlich sein, emphatisch, voller Freude und Enthusiasmus, Entdeckungsfreude, Kreativität, Erstaunt sein, sind alles Qualitäten, die wir mit Kindern assoziieren. Wenn sich Kinder uns anders zeigen, ist dies meistens ein Zeichen von Stress im Leben des Kindes.
Familienumstände, schnell wechselnde Lebensumstände, Medienkonsum,...multiple Erscheinungen, die bei Kindern stressvolle Eindrücke im Geist hinterlassen. Um so wichtiger erscheint es, Kindern und Heranwachsenden Techniken in die Hand zu geben, wie sie ihren Geist beruhigen können, mit negativen Emotionen umgehen können, Energie und Lebensfreude fühlen können.
Schulen in der ganzen Welt haben die Notwendigkeit erkannt und unterrichten Kinder in Yoga.
Einen riesigen Beitrag leistet zum Beispiel die Art of Living Foundation in Indien. In 423 freien Schulen, verteilt in über 20 Staaten Indiens, werden mehr als 45.000 Kinder ganzheitlich angeleitet.
Sie praktizieren Yogahaltungen (Asanas),  Atemtechniken (Pranayama), Techniken zur Stressbewältigung und Übungen für die Konzentration. Der Schultag beginnt mit Meditation, was den Kindern hilft sich mit innerer Ruhe auf den Unterricht vorzubereiten. Basierend auf ein jahrtausendealtes Wissen sind solche Projekte aber fortschrittlich neu und zukunftsweisend.
In Berkshire, England ist tägliche Meditation im Stundenplan verankert. Es gibt hierzu einen interessanten Bericht der BBC.

Auf dem Bild ist meine wundervolle Tochter Isabel im Alter von 8 Jahren abgebildet.
Heute ist sie erwachsen und ich erlebe täglich mit Freude ihre starke Persönlichkeit, ihre Tiefsinnigkeit und Ausdrucksstärke.
Om shanti

Jüngste Yogalehrerin aus Indien

Die heute elf Jahre alte Shruti Pandey ist weltweit die jüngste Yogalehrerin.

“Sie ist ein schneller Lerner und Perfektionistin. Sie nimmt Techniken ungewöhnlich schnell für ihr Alter auf, mit denen sich Gleichaltrige normalerweise langweilen würden, wie zum Beispiel sich in Geduld zu üben. Innerhalb von 6 Monaten erlernte sie die schwierigsten Positionen mit Leichtigkeit” erzählt ihr Lehrer, Hari Chetan, der vor 25 Jahren den Ashram in Nordindien gegründet hat.

Shruti beginnt ihr tägliches Programm am frühen Morgen um 5:30, in weißen Leggins und einem roten T-Shirt, umgeben von ihren Schülern allen Alters. Eingenommen Geschäftsleute, Lehrer, Hausfrauen, sowie ältere Pensionäre.

“Es fühlt sich gut an, wenn Menschen meinen Anleitungen folgen, ich fühle mich als Lehrerin….
Ich begann mich für Yoga zu interessieren als ich meinen Bruder dabei beobachtete. Ich versuchte dann selbst einige Übungen und scheiterte aber relativ schnell. So bat ich meine Eltern mich in einen Yogakurs gehen zu lassen, ” sagt Shruti. Seit sie 6 Jahre alt ist, unterrichtet sie nun schon im Ashram Gruppen von bis zu dreizig Erwachsenen.

Ihr älterer Bruder, Harsh Kumar, jetzt 15 Jahre alt, hatte bereits im Alter von 5 Jahren alle 84 Yogahaltungen gelernt, die im Limca Book of Records dargestellt sind. Er hatte aber nie selbst an Unterrichten gedacht, wie seine jüngere Schwester.
Ihre Schüler berichten, dass sie ihr Leben nun bewusster leben und mit den oft schwierigen Lebensumständen dank Shrutis Kompetenz besser zurecht kämen.

Heute ist Shruti 11 Jahre.